4 Kommentare
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Avatar von Uwe Mierisch

Der Artikel ist mir etwas zu undifferenziert. gerade in der Zeit von heute, wo es populär ist "dagegen" zu sein. Ich beobachte leider viel zu oft, dass Leute zu allem Nein sagen, bevor sie sich überhaupt die Mühe machen das Thema zu verstehen. Unabhängig davon gibt es natürlich auch das Problem der Menschen, die auf Grund ihrer Persönlichkeit die Neigung haben nicht Nein sagen zu wollen, um vermeintlichen persönlichen Konflikten auszuweichen. Und dann gibt es noch das toxische Ja-Sagen als Symptom einer schlechten Fehlerkultur ist. Wenn ich noch etwas länger darüber nachdenken würde, fielen mir vermutlich noch weitere Konstellationen ein, bei denen die Entscheidung zwischen Ja und Nein nicht pauschalisiert werden sollte.

Avatar von Svenja Hofert

Hallo Uwe, ja, diesen Aspekt habe ich bewusst nicht reingenommen. Es wäre ein anderer Beitrag. Du hast bezogen auf das Phänomen total recht. Es ist genauso mit den notorischen Jasagern wie mit Neinsagern. Und völlig richtig: Die normale Position liegt in der Mitte und der Schattierung. Ich meine hier ein ausgereiftes Nein. Ich habe der Kolumne noch 2 Sätze zugefügt, die das klarer machen. Ich meine ein, wenn man so will, Knatsches Nein. LG Svenja

Avatar von Uwe Mierisch

Ich wollte den Artikel nicht kritisieren, denn im Grunde hast du Recht. Ich meine nur, es ist wichtig immer den Kontext zu beachten, weil je nach Kontext die Sicht auf das Problem anders ist. Danke für die Antwort. VG Uwe

Avatar von Svenja Hofert

Das habe ich auch gar nicht so aufgefasst. Für mich war es ein Hinweis, denn dein Gedanke war auch schon in meinem Kopf.... nicht dass das missverstanden wird. ;-) Deshalb habe ich das mit dem strukturellen Nein hinzugefügt. LG Svenja